Montag, 10. März 2008

Utah

Hallo ihr zahlreich zu Hause gebliebenen,

wir sind jetzt also in Utah. Diejenigen, die jetzt witzige Geschichten ueber Mormonen, Extremchristen, Vielweiberei und sonstwas erwarten, muss ich leider enttaeuschen. Wir sind im Sueden und kriegen davon nichts mit. Wir verfahren hier billigen Sprit, bewundern Nationalparks und muessen immer wieder feststellen wie schnell zunaechst endlos scheinende Landschaften sich dann doch veraendern koennen. Heute wollten wir zum Beispiel aus dem Canyonlands-Nationalpark rausfahren und zwar ueber eine andere Route wie rein. Diese Route ging durch einen National Forest und da sind wir dann im Schnee stecken geblieben und mussten umkehren. Was Tiere angeht, war die Ausbeute bisher relativ mager: Raben, Streifenhoernchen, Stinktiere (bisher nur ueberfahrene), Rinder, Hasen, nix spannendes also. Die Highlights, die die Gegend hier angeblich zu bieten hat, haben wir versaeumt: Klapperschlangen, Kojoten, Bergloewen. Sogar die Indianer haben sich so gut versteckt, dass wir sie nicht gesehen haben. Die Bergloewen sind glaub ich echt nur Legende, davon haben sie nichtmal Fotos in den Visitor-Centern, im Gegensatz zu den anderen Tieren. Es gibt aber zahlreiche Warnschilder, die auf sie hinweisen. Diese verraten einem wie man mit diesen zarten Geschoepfen umgehen soll: "If it fights, fight back!!"

Was die Nationalparks angeht, also Arches und Canyonlands, sprechen die Bilder wohl fuer sich:





arschgeil, oder? ....fanden wir auch....




Das Auto ist uebrigens auch arschgeil!! .... wir sowieso




Das war arschgefaehrlich ;) ...und ihr war arschlangweilig.


Kleiner fotografischer Nachtrag zum Skibiken.
Der nette Herr in Orange ist Mr. Wild in Aktion!!


Das ist eines der "Couchsurfing"-Bilder, die wir in Williamsburghgemacht haben. Mein erster Host Eric und meine Wenigkeit.
Gruesse aus dem Land, in dem man stets fuer sein Bier kaempfen muss